Der Begriff Dekonstruktion wurde von Jacques Derrida als Bezeichnung für ein Lektüre- und Analyseverfahren von Texten geprägt, die darum bemüht sind, den »Deutungswahn« zu zerstören. Dasselbe gilt mittlerweile für die bildende Kunst. Dekonstruktivisten bemühen sich um den Nachweis, dass – und vor allem: wie – Kunst seine Bedeutung selbst hinterfragt, durchkreuzt und gerade mit solchen Paradoxien Sinn schafft, z. B. durch Widersprüche zwischen inhaltlicher Aussage und bildender Form. Die Methode der Dekonstruktion, als ein kritisches Hinterfragen und Auflösen der Kunst im weitesten Sinne, wird heutzutage durch die Institutionen, in vorauseilendem Gehorsam, selber geleistet. In Zeiten, da die Sichtbarkeit auf dem Markt wichtiger scheint denn je, kreieren große Häuser wie das MoMA, die Tate Modern oder die National Gallery eigene Marken und Logos. Sie verfügen über eigens für sie zugeschnittene Brandings, um größtmögliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Es hat den Anschein, als dienten die Logos einzig der Wahrung der Identität und zur Unterscheidung der einzelnen Museen und deren Leiter und Leiterinnen. Die Logos blitzen nicht nur von Buttons, sondern auch von Tassen, T-Shirts, Einkaufstaschen und sonstigem Kram, der sogleich in den öffentlichen Raum getragen wird.
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst
Peter Vahlefeld | Operation Bratwurst